Mein pädagogisches Konzept Kindertagespflege 

Herzlich Willkommen, welcome, benvenuto
"Ein Welt ohne Kinder ist wie ein Himmel ohne Sterne"

KINDERTAGESPFLEGE

derkleinestern.eu

von
Noura Khalfi

Vorwort

Liebe Eltern,

 

Mein Konzept richtet sich an alle Eltern, die zukünftig ihr Kind bei mir in die Tagespflege geben möchten, die in meiner Arbeit eine sinnvolle Ergänzung für die Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder sehen und Interesse an einem Einblick in meine Tätigkeit als Tagespflegeperson haben möchten. 

Jedes Kind hat seine eigene besondere Persönlichkeit und eigene Bedürfnisse. 



Ich habe mich für Kindertagespflege entschieden, weil ich Kinder liebe.

Da sich Kinder eigeninitiativ bilden und hierfür Anregungen und Anlässe benötigen, sehe ich meine Aufgabe vor allem darin, den Kindern vielfältige Möglichkeiten für eigene Erfahrungen zu bieten und ihnen dabei zu helfen, selbst Lösungen für Probleme und Antworten auf ihre Fragen zu finden. 



Hier gilt das Montessori-Prinzip:
„Hilf mir, es selbst zu tun.“
 

Meine Arbeitsergebnisse werden dokumentiert.
Für jedes Kind wird ein Portfolio geführt, in dem die Bildungsgeschichte dokumentiert wird. 

Ich gewährleiste mit meiner Arbeit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
Bitte sprechen Sie mich an!

Pädagogische Grundhaltung

Ich möchte ihr Kind bei der Entwicklung seines Selbstbewusstseins unterstützen und es fördern, indem ich ihm Raum und Zeit gebe um seine individuelle Fähigkeiten entdecken und aufbauen zu können.

Kinder sind neugierig, interessiert, aufmerksam und motiviert. Sie sind kleine Forscher, die jeden Tag auf ihre eigene Art und Weise und in ihrem persönlichen Tempo die Welt erkunden. Sie gehen mit Leidenschaft an die Dinge heran und eignen sich mit all ihren Sinnen neues Wissen an… 

Dabei orientiere ich mich an dem pädagogischen Konzept von Maria Montessori: "Hilf mir, es selbst zu tun. Zeig mir, wie es geht. Tu es nicht für mich, ich kann und will es allein tun" Ich bin für die Kinder da, wenn sie meine Hilfe brauchen, aber versuche ihnen nicht die Freude am Finden einer Lösung vorwegzunehmen.

Partizipation ist wichtig und bedeutet mehr als nur, dass Kinder einfach "mitmachen" dürfen. Die Herausforderung besteht darin, Kinder nicht mehr als Gegenstand der pädagogischen Arbeit zu betrachten, "an" denen gearbeitet wird, sondern als gleichwertige Menschen mit eigenen Rechten, denen man zutrauen kann und soll, diese auch wahrzunehmen. 

Wichtig hierbei ist vor allem, dass die Kinder lernen, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern.

Pädagogische Ziele:

Mein Hauptziel in der Kinderbetreuung liegt darin, dass die Kinder sich bei mir wohl und geborgen fühlen und jeden Tag mit Freude zu mir in die Tagespflege kommen.

Ich lege besonderen Wert auf die folgenden Bildungsbereiche:

Soziale Beziehung und Konflikte

Durch das tägliche Miteinander lernen die Kinder mit anderen zu kooperieren, sich in der Gruppe zu behaupten und Kontakte mit anderen zu knüpfen.

Ich möchte Ihr Kind dabei unterstützen, sich Konfliktsituationen selbstbewusst zu stellen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Dabei lernt Ihr Kind, seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und umzusetzen, aber auch die Bedürfnisse und Wünsche anderer wahrzunehmen und zu akzeptieren. Ich begleite Ihr Kind, indem ich selbst mit Wertschätzung und Akzeptanz auf die Bedürfnisse und Grenzen anderer eingehe. Ich begegne Ihrem Kind mit Interesse, Respekt und Empathie.  

Sprachförderung und Kommunikative Bildung

Die Sprache ermöglicht nicht nur den sozialen Austausch, sondern ist auch eine grundlegende Voraussetzung für die emotionale und kognitive Entwicklung ihres Kindes. 

 

Gesunde Kinder erlernen das Sprechen ganz von selbst. Schon im Mutterleib hört das Baby mit. Es kann zwar nicht verstehen, nimmt aber den Rhythmus wahr. Für die Sprachentwicklung ist es deshalb sehr wichtig, von Anfang an miteinander zu sprechen. Ein Kind achtet nicht nur auf Worte, sondern auch auf Gestik und Mimik. 

Durch Fingerspiele, Kniereiter, Reime, Bücher und Lieder möchte ich die Sprachentwicklung fördern. Ich vermeide die Babysprache und habe sehr viel Zeit und Geduld.

Ich unterstütze sie im Spracherwerb, indem ich alles beim Namen nenne und aktuelle Abläufe erläutere. Ich nehme alle Fragen ernst und beantworte diese. Den Kindern bin ich ein sprachliches Vorbild. 
Lernen beim Singen, Spielen, Erzählen, Vorlesen und Reimen.
Auch wenn Kinder noch nicht sprechen können, hören und verstehen sie. Für eine gute Sprachentwicklung ist es wichtig:

▪ Spaß an Kommunikation zu vermitteln

▪ zuhören, nicht unterbechen, Blickkontakt halten
▪ deutlich und nicht zu schnell sprechen
▪ genug sprechen, jedoch nicht so viel, dass das Kind überfordert ist oder nicht zu Wort kommt
▪ ihre Sprache an die sprachlichen Fähigkeiten des Kindes anpassen.

Das heißt nicht, dass mit dem Kind in Babysprache gesprochen werden soll. Vielmehr ist damit gemeint, dass Eltern Laute oder Worte aufgreifen
und erweitern sollen: „Da- da- da- da“ -> „da ist die Nase- da ist die Hand“ oder „Ball“ -> „du hast einen
Ball gefunden? Guck mal, wie der Ball rollt.“
▪ wie wird die Sprachentwicklung in derkleinestern.eu gefördert? 

1) Spielen

Alle Spiele und Aktionen, bei denen die Kinder aufmerksam zuhören, sind positiv für ihr
Sprachverständnis. Man kann gemeinsam Bilderbücher betrachten und den Kinder kleine Aufträge geben
wie z.B.: " wo ist der Ball " 

2) Musik und Rhythmus

Reime und Lieder vermitteln Wortschatz und grammatische Formen. Die Kinder können beim Sprechen und Singen sprachliche Strukturen übernehmen, die noch nicht zum Bestand ihrer Spontansprache gehören. Gerade Kinder, die Deutsch als Zweitsprache erlernen, können so spielerisch eineUnterstützung erfahren.

Weiterhin fördert singen die Artikulation, die Intonation und den Sprachrhythmus.

Außerdem unterstützt Singen die Merkfähigkeit. Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache geben Lieder und Reime Sicherheit, durch die regelgerechte Anwendung von Sprachstrukturen in den Texten.

3) Bewegung

Sprache und Bewegung sind zwei wesentliche Dimensionen der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung, die zwar in ihrer Entwicklung getrennt voneinander betrachtet werden können, sich gleichzeitig aber in
Abhängigkeit voneinander entfalten und sich gegenseitig beeinflussen.

Mehrsprachigkeit wird gefördert

Mehrsprachigkeit macht die Sprache bunt und lädt zum Entdecken ein. In Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern, möchte ich die mitgebrachte Sprache erkunden und kennen lernen. Durch mitgebrachte Bücher, Lieder oder Besuche von Ihnen kann die Sprache lebendig mit Ihren Kindern erkundet werden.

Bewegung, Grob- und Feinmotorik

Durch das Krabbeln, Rollen, Rutschen, Rennen, Greifen und Laufen nehmen die Kinder ihren Körper wahr und entwickeln das entsprechende Körpergefühl. Um die Grobmotorik zu fördern, bewegen wir uns viel mit den Kindern und machen regelmäßig bestimmte  Bewegungsangebote. 

Die Feinmotorik fördern wir, indem wir mit den
Kindern kneten, puzzeln, malen und vieles mehr.
Das Ziel ist, selbstständig mit Besteck essen zu können, Schuhe, Mützen und Jacken selbst ausziehen zu können, das Malen mit Pinsel und Stift zu erlernen .

Natur und Umwelt

Damit die Kinder ihre Natur und Umwelt kennenlernen, halten wir uns regelmäßig draußen auf. Durch Beobachtung oder auch Mitarbeit können viele Dinge erforscht werden, 
z. B. der Wind wird durch Windmühlen oder Seifenblasen „sichtbar“ gemacht, der flüssige Teig, wird durch das Einrühren von Mehl fest, eine volle
Flasche versinkt im Wasser, eine leere treibt oben.

Werte

In der Tagespflege möchte ich Werte vermitteln. Dazu zählt ein höfliches und freundliches Miteinander. Wir sagen uns „Guten Morgen“ und „Auf Wiedersehen“ und „Bitte“ und „Danke“.

Die Kinder hauen und treten nicht, sie lösen ihre Konflikte verbal.